Dorfgeschichte:
Die Gemeinde Vöran liegt in der Nähe von Meran in Südtirol und gehört zum Burggrafenamt. Vöran ist eines der sonnenreichsten Dörfer Südtirols. Bedingt durch die Meereshöhe, die südöstliche Ausrichtung und die günstige Lage auf einem Hochplateau erhält das Dorf frühzeitig die Morgensonne und darf sich über eine lange Abendsonne freuen.
Seit 1957 ist das Bergdorf mit der Seilbahn von Burgstall aus erreichbar. Auch gut ausgebaute Straßen führen von Bozen über Mölten oder von Meran über Hafling nach Vöran.
Die Besiedlung des Gebietes geht in die vorgeschichtliche Zeit zurück. Auch der Namen Vöran deutet auf das hohe Alter des Ortes hin. Er stammt vom lateinischen Varianum, was soviel bedeutet wie Landgut eines Varius. Bereits im 8. Jahrhundert muss der Namen eingedeutscht worden sein. Zwischen 1186 und 1285 lesen wir in Urkunden öfters Veranum, Verano, Veran und nach 1330 öfters Feran (das heißt es heute übrigens im örtlichen Dialekt immer noch). Gebietsmäßig gehörte diese Gemeinde nach Meran.
Vöran war eine von 10 Modellgemeinden der "Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer"(Arge Alp) und verfügt dadurch heute über ein Biosolarheizwerk, welches das Dorfzentrum zentral und durch Verwendung von erneuerbaren Brennstoffen mit Wärme versorgt.
Werbeslogan der Gemeinde: Vöran/Südtirol - Das Herz des Burggrafenamtes
Kirche:
Früher war das Gebiet bis zum Rotsteinknott der Pfarre Mölten untergeordnet und Hinterkofl gehörte hingegen zur Pfarre Lana. So trug man einst auch die Toten über den Berg hinab nach Lana. Seit etwa 1330 werden heilige Messen in Vöran gehalten, 1704 wurde es zur Kuratie und 1939 zur Pfarrei erhoben und gehört nun dekanatsmäßig zu Mölten. Die Pfarrgemeinde wird seit langem von Pfarrer Jakob Senn betreut. In Vöran gibt es die Pfarrkirche, welche dem Hl. Nikolaus und in Aschl eine Kirche, welche der Hl. Anna geweiht ist. Weiters gibt es einige Hofkapellen. |